Sie befinden sich hier:

Psychotherapeutische Versorgung


Psychotherapie? Eigentlich ganz normal. Es hat sich längst herumgesprochen, dass es außer den körperlichen Krankheiten auch seelische gibt.

 

Wer seelisch erkrankt, braucht spezielle Hilfe. Und die bekommen Sie beim Psychotherapeuten oder bei einem psychotherapeutisch tätigen Arzt. Allerdings ist es oft nicht leicht, sich in der Fülle unterschiedlichster psychologischer Angebote zurechtzufinden. Vor allem: Wie steht es mit der Qualität der jeweiligen Leistungen?

 

Gut geregelt: Auf direktem Weg zur Therapie
Jeder, der bei der BKK versichert ist, kann direkt einen Psychotherapeuten oder entsprechenden Arzt seiner Wahl in Anspruch nehmen. Das spart im Fall des Falles Zeit und macht es dem Erkrankten möglich, sich ohne Umwege beraten zu lassen.

Wird ein nichtärztlicher Therapeut gewählt, klärt dieser in Probesitzungen ab, wo das Problem liegt. Danach muss er, so ist es gesetzlich geregelt, durch einen Arzt prüfen lassen, ob die Beschwerden nicht doch durch ein organisches Leiden verursacht werden. Dazu muss der Patient natürlich den Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Anschließend wird der Therapeut die Behandlung bei der BKK beantragen.

Natürlich ist es auch weiterhin möglich, dass bei psychischen Problemen zunächst der eigene Arzt gefragt wird. Wenn er eine psychische Erkrankung erkennt, wird er seinen Patienten zum Therapeuten überweisen oder bei entsprechender Qualifikation die Behandlung selbst durchführen.

Der Antrag auf Therapie wird schriftlich durch einen Gutachter geprüft. Dabei ist eine persönliche Vorstellung nicht erforderlich. Der Gutachter prüft zum Beispiel, ob die Therapie Aussicht auf Erfolg hat. Natürlich läuft diese Begutachtung anonym ab. Es ist u. a. auch sichergestellt, dass die BKK nichts über die Diagnose und die Behandlungsgründe erfährt.

 

Wer darf Sie als Psychotherapeut behandeln?
Wer von den Therapeuten oder psychotherapeutischen Ärzten behandeln darf, ergibt sich aus dem Praxisschild. Die BKK hat auf diese Weise dafür gesorgt, dass Sie auf eine professionelle, hoch qualifizierte Hilfe vertrauen können und übernimmt dann die Kosten für die gesamte Behandlung. Die zurzeit zugelassenen Behandlungsverfahren sind: Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie.

 

Wie finde ich den Therapeuten, der zu mir passt?
Der beste Weg ist, sich zunächst einmal von einem Therapeuten beraten zu lassen. Er wird Ihnen Auskunft geben, was zu beachten ist. Gegebenenfalls wird er Sie an einen Kollegen weiterleiten, der mit dem speziellen Problem vertraut ist. Eine Übersicht der Therapeuten in Ihrer Region erhalten Sie von der BKK.

Ein zweiter Weg ist, sich an Ihren Hausarzt oder an Fachärzte (z. B. Psychiater oder Nervenarzt) zu wenden. Diese Mediziner arbeiten häufig mit Psychotherapeuten zusammen und können Ihnen kompetent Auskunft geben.